Richtig ist, was sich gut anfühlt

Nicht zuletzt wegen der Faszination für das Außergewöhnliche durfte ich in meinem Leben zahlreiche Erfahrungen sammeln, die sich im Nachhinein und mit etwas Abstand als notwendig erwiesen, damit ich mich als Individuum körperlich, geistig und seelisch weiterentwickeln und spirituell wachsen durfte. Vor allem Letzteres erfordert Kraft und Mut. Spiritualität passt nicht ins „moderne“ westliche Gesellschaftskonzept,  das sich überwiegend von Dingen im Außen nährt, sich durchwegs im Materialismus verstrickt und in dem viele Menschen ihren Selbst-Wert auf Basis der von Medien, Politik und „Stars“ vorgegebenen Lebens-Norm schätzen. Auch mein Weg schickte mich über Umwege eine Zeit lang tief hinein in den „Mainstream“. Regelmäßige Kurzmoderationen bei den größten Radiosendern des Landes standen für mich an der Tagesordnung – mit ihren enormen Reichweiten aus Sicht der gesellschaftlichen Norm ein beruflicher Volltreffer.

Doch die Reise meines inneren Lebensweges endete mit dem Eintritt in die mediale Blase in einer Sackgasse. Ich hatte gefühlt nur ein One-Way-Ticket gelöst und es taten sich Energien auf, denen ich weder mein Leben lang ausgesetzt sein möchte noch kann. Dennoch bin ich sehr dankbar für diese Zeit, da sich währenddessen mein energetischer und spiritueller Teil in mir so weit öffnete, dass ich die Kraft und den Mut aufbrachte, die Sackgasse zurück bis zur letzten Abzweigung zu gehen, um dort im tiefsten Vertrauen einem anderen Weg-Weiser zu folgen. Dieser wies mich weg von einem aufgezwungenen, vorgegaukelt toleranten Machtsystem wieder hin zu meinem „Seelenweg“. Es öffnete sich mir ein weitaus bunterer Weg, der friedlicher, achtsam, heilend und erdend ist. Weiters birgt dieser Weg Urvertrauen und Geborgenheit und ist immer wieder für positive Überraschungen gut.

NAMASTE